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Vitamin D Mangel – Vorbeugen und Sympthome

By Jörn / 9. März 2018

gerade in der kalten Jahreszeit kann es zu Vitamin D Mangel kommen. Viele Deutsche sind betroffen. Das liegt daran, dass Vitamin D das einzige Vitamin ist, bei dem die Versorgung nicht vorwiegend über die Ernährung, sondern über die Sonne erfolgt.

Nachfolgend möchte ich Sie gerne darüber informieren, wie man dem Vitamin D Mangel vorbeugen kann und welche Symptome auf einen Mangel an Vitamin D deuten können.

Im Sommer ist es meist schon ausreichend, wenn man sich theoretisch über den Tag hinweg weniger als eine Stunde mit Badekleidung und ohne Sonnenschutz unter freiem Himmel aufhält. Da sich die meisten Menschen  in der warmen Jahreszeit ausreichend in der Sonne aufhalten und knappe Sommerkleidung tragen, ist ein „bewusstes“ Sonnenbaden oft gar nicht  notwendig. Wer dennoch unter einem Vitamin D Mangel leidet, sollte seine Ernährung überdenken oder sich täglich sonnen.

Was sind die Symptome bei Vitamin D Mangel?
Die Symptome eines Vitamin D Mangels sind oft sehr unspezifisch. Depressive Verstimmung, Müdigkeit, Nervosität, schlechte Wundheilung,  Hautprobleme, Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe und Skelettschmerzen können auf einen akuten Vitamin D- Mangel zurückzuführen sein. Letzendes lässt sich jedoch ein Vitamin D-Mangel nur durch einen Bluttest feststellen.

Was sind die Folgen von dauerhaftem Vitamin D Mangel?

Diabetes
Der Vitamin D Mangel hat ein nicht zu unterschätzender Einfluss auf das Diabetesrisiko. Der Mangel soll sogar ein größerer Risikofaktor darstellen als Übergewicht.

Zahnfleischentzündungen
Vitamin D wirkt entzündungshemmend.

Hypertonie  
Hoher Blutdruck kann eine Folge von Vitamin D Mangel sein.

Knochenschwund
Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel. Hat man einen Mangel, so kann sich zum Beispiel die Knochendichte verringern und die Gefahr an Osteoporose zu erkranken steigt deutlich an.

Krebs
es wurde festgestellt, dass die Entwicklung von Krebs bei Vitamin D Mangel begünstigt wird.

Wie Vitamin D Mangel im Winter vorbeugen?
Im Herbst und Winter sitzt man lieber im warmen Wohnzimmer und wagt sich nur ungern vor die Türe. Wenn man sich dann doch mal zu einem Spaziergang an der frischen Luft aufrappeln kann, so geht man dick eingehüllt nach draußen. Die Sonne hat kaum Möglichkeit die Haut zu erreichen. Da im Winter die Sonnenstunden ohnehin ein knappes Gut sind, ist eine Unterversorgung von Vitamin D fast schon vorprogrammiert.

Um dem Vitamin D Mangel entgegenzuwirken sollte zum einen die Ernährung angepasst werden. Der Verzehr von Vitamin-D-haltigen Lebensmittel ist sinnvoll.  Der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt ca. 5 Mikrogramm. Eine ausreichende Deckung mit Vitamin D durch die Ernährung ist jedoch nahezu unmöglich.

Des Weiteren ist der maßvolle Besuch eines Solariums durchaus sinnvoll. Eine Besonnungszeit  von 10 Minuten und das alle 14 Tage, ist meistens schon ausreichend. Fragen Sie im Solarium nach einem speziellen Vitamin D Modus. Moderne Sonnenbänke bieten inzwischen diese Funktion an. Die Einnahme von Vitamin D-Präparate kann ebenfalls helfen, sollte jedoch nur mit Abstimmung eines Arztes erfolgen.

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin D?

Avocados
Pilze
Fisch
Erbsen
Eier
Käse

Gefahren einer Überdosierung an Vitamin D

eine Überdosierung an Vitamin D durch  Sonnen kann nicht entstehen. Die Haut besitzt einen Regulationsmechanismus um eine Überdosierung an Vitamin D zu verhindern.  Anders verhält es sich jedoch mit Vitamin D Präparate. Daher sollte niemals ohne Absprache mit dem Hausarzt eine Therapie durchgeführt werden. Es ist vorab immer festzustellen, ob ein Mangel vorliegt, und wenn ja, wie stark der Mangel ist. So kann der Arzt ihnen je nach Schweregrad des Mangels niedrige oder hochdosierte Vitamin D Präparate verschreiben.

Symptome Überdosierung an Vitamin  D

Eine Überdosierung an Vitamin D birgt durchaus nicht zu unterschätzende Gefahren. Nimmt man kurzfristig zu viel Vitamin D zu sich, so können Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und sogar Herzrhythmusstörungen auftreten.
Bei der dauerhaften Aufnahme von zu viel Vitamin D kommt es häufig zu Mineralstoffmangel. In Folge dessen, treten zahlreiche weitere Symptome auf und es kann zur Schädigung der Gesundheit kommen. Typisch ist eine  Hyperkalzämie, eine Störung des Calcium- und Phosphathaushalts. Es folgen daraus Schädigungen der Organe und Gefäße. Insbesondere das Herz und die Nieren sind davon betroffen. Koronare Herzerkrankungen können auftreten.  Zudem ist das Risiko einer frühzeitigen Verkalkung deutlich erhöht. Auch treten häufiger Infektionen auf.

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